Treuhandschaft

Veröffentlicht am 13.09.2014

 Was bringt eine Treuhandschaft?

 Beim Kauf von Grundstücken, Häusern oder Wohnungen ist viel Geld im Spiel. Geht etwas schief, kann das die gesamte Existenz ruinieren. Die Abwicklung von Immobiliengeschäften sollte man daher einem Profi überlassen. Rechtsanwälte können die Verträge errichten und auch als Treuhänder zur Verfügung stehen, wenn es um die Abwicklung von Zahlungen geht.

 

Es geht darum, den Kaufpreis in Verwahrung zu nehmen und erst dann auszufolgen, wenn alle vertraglichen Bedingungen erfüllt sind – etwa erst nach Eintragung des Käufers ins Grundbuch und der Lastenfreistellung der Immobilie. Damit soll sichergestellt werden, dass beide Vertragsteile zu ihrem Recht kommen und niemand übervorteilt wird.

Kurz und bündig:

Kaufnebenkosten

 

Grunderwerbssteuer:

•Generell 3,5 % des Kaufpreises

•2, 0 % des Kaufpreises wenn der Kaufvertrag zwischen nahen Verwandten abgeschlossen wird

•Wird vom Finanzamt berechnet

 

Eintragungsgebühr für das Grundbuch:

•1,1 % des Kaufpreises (für die Eintragung des Eigentumsrechts im Grundbuch)

 

Provisionen an den Makler:

•Kaufpreis bis 36.336 Euro: max. 4% des Kaufpreises (zuzügl. 20 % USt)

•Kaufpreis von 36.336 Euro bis 48.448 Euro: max. € 1.453,- (zuzügl. 20% USt)

•Kaufpreis ab 48.448 Euro: max. 3% des Kaufpreises (zuzügl. 20 % USt)

 

Errichtung des Kaufvertrags:

•etwa 2-3 % des Kaufpreises (zzgl. 20 % Ust)

•Kosten zur Errichtung eines Kaufvertrags fallen beim Notar oder Rechtsanwalt an

 

Grundbuchseintragungsgebühr bei Pfandrechten

•1,2 % des Pfandbetrages, wenn einer kreditgebenden Bank ein Pfandrecht im Grundbuch eingetragen wird